Soeben haben wir im Berner Stadtrat über eine Motion des Grünen Bündnisses (GB) mit dem Titel ewb strategisch auf erneuerbare Energie statt Atomkraft ausrichten befunden.
Während Punkt 1, welcher ewb beauftragt sich schrittweise aus der Produktion und dem Verkauf von Atomstrom zurückzuziehen als Postulat problemlos überwiesen wurde, waren die Punkte 2 und 3 sehr umstritten.
Dies, weil diese Punkte nicht nur von bürgerlicher Seite, sondern haarsträubenderweise auch von der “Grünen” freien Liste (GFL) bestritten wurden.
Wie es eine grüne Partei ablehnen kann, dass ewb beauftragt werden soll, sich neu so auszurichten, dass der heutige Atomstromanteil durch Programme zur Erhöhung der Verbrauchseffizienz und durch die Erhöhung des Produktionsanteils der neuen Erneuerbaren Energien (z.B. Windenergie) ersetzt werden kann, ist wahrlich nur schwer verständlich.
Dank einer Allianz von Grünliberalen, SP und dem GB und dank dem Stichentscheid von Rats-Vize Urs Frieden (GB) wurde dieser Punkt dann doch noch überwiesen.
Offensichtlich hat es doch nicht ganz so viele grüne Parteien in der Stadt Bern, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte…