NEIN zum Produktegruppen-Budget 2010 der Stadt Bern

Das Budget, welches den Stadtberner Stimmberechtigten vorgelegt wird, verstösst gegen jegliche finanzielle Nachhaltigkeit und es bildet die Basis für eine massive Neuverschuldung in den kommenden Jahren. Ich habe dies vor und nach der Budgetdebatte im Stadtrat in diesem Blog bereits ausführlich dargelegt.

Unter diesen Vorzeichen ist es schlicht ein Skandal, wenn in der Abstimmungsbotschaft unter der Rubrik “Argumente für die Vorlage” von einer “soliden und weitsichtigen Finanzpolitik” die Rede ist. Ich würde es eher als “kurzsichtiges Leben auf Kosten der kommenden Generationen” bezeichnen.

Die linke RGM-Mehrheit im Gemeinde- und Stadtrat und deren Wählerinnen  und Wähler sollen nun die Verantwortung für dieses Budget übernehmen. Ich konnte diese Verantwortung im Stadtrat nicht übernehmen und ich werde sie nun auch als Stimmbürger nicht übernehmen.

JA zum Stimmrechtsalter 16 im Kanton Bern

Das kantonale Stimmrechtsalter 16 kann dazu beitragen, dass viele Jugendliche früher an die Politik herangeführt und in die politische Verantwortung genommen werden. Zudem wird aufgrund der demographischen Veränderung unserer Gesellschaft der Medianwähler immer älter, da ist es ein richtiges Zeichen, das Stimmrechtsalter zu senken und so zu gewährleisten, dass alle Generationen über die Zukunft unseres Kantons mitentscheiden dürfen.

NEIN zur Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten»

(Zu) viel wurde in den letzten Monaten über diese Initiative geschrieben. Daher verweise ich auf den meines Erachtens treffendsten Kommenar zur Initiative von Daniel Binswanger im “Magazin” (23.10.2009).

JA zur Volksinitiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten»

Da der Bund trotz seiner Beteuerungen nie gewährleisten kann, dass die von der Schweiz exportieren Kriegsmaterialien nicht für völkerrechtswidrige Kriege oder Menschenrechtsverletzungen verwendet werden, bleibt ein generelles Export-Verbot die einzige Option.

STIMMENTHALTUNG bei der Spezialfinanzierung Luftverkehr

Sowohl der Status Quo, wie auch die Vorlage sind unbefriedigend. Wenn man schon eine Mineralölsteuer erhebt, sollte diese als Lenkungsabgabe dienen. Es ist unsinnig, dass die Gelder zurück in den Strassen- und Luftverkehr fliessen. Technische Sicherheit, Schutz vor Terrorangriffen und Fluglärm-Schutz sollen nicht durch die Mineralölsteuer, sondern durch Ticketpreise finanziert werden.