In ihrer heutigen Zwischenbilanz verleiht die Berner Zeitung dem neuen Berner Stadtrat nach einem Jahr eine “mittelmässige Performance”. Positiv erwähnt werden hingegen wir Grünliberalen, welche gemäss BZ “erfrischend” wirkten und zeigten, “dass Mittepolitik nicht angepasst sein muss”.

Weiter schreibt die BZ: “Die Schwesterpartei GFL hingegen hat mit der GLP eine ernst zu nehmende Konkurrenz erhalten. Pfiffig und mit Dossierkenntnis, wie im Fall der stadteigenen Anstalt Stadtbauten Bern, politisieren die Grünliberalen. Die GLP lässt die GFL also nicht nur dank jugendlichem Elan immer wieder alt aussehen.”

Es ist natürlich erfreulich zu lesen, dass unsere Art der Politik offensichtlich positiv beurteilt wird. Selbstverständlich darf das aber kein Grund sein, sich nun zurückzunehmen. Vielmehr werden wir alles daran setzen, dass wir im kommenden Jahr noch vermehrt mit unseren Anliegen Mehrheiten im Rat finden, dies ist schlussendlich genauso wichtig wie eine seriöse Arbeit.

Mit den von uns initiierten Motionen für Offene Standards im Software-Bereich, für Kita-Betreuungsgutscheine oder zur Wahl von Verwaltungsräten von Betrieben mit städtischer Mehrheitsbeteiligung stehen demnächst denn auch wichtige Geschäfte für unsere Fraktion auf der Traktandenliste. Über deren Ausgang werde ich an dieser Stelle natürlich berichten.