Bundesrat Johann Schneider-Ammann verkündete heute, dass es sich bei der Buchpreisbindung um «eine Art Buchförderung, die den Steuerzahler keinen Rappen kostet» handeln würde.

Aha, das heisst also, dass Konsumenten, welche wegen der Buchpreisbindung mehr für ihre Bücher bezahlen müssen (und zumindest bei Büchern mit hohen Auflagen steht dies ausser Frage) und Buchhandlungen, welche aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen tiefere Preise anbieten möchten, offenbar keine Steuerzahler sind.

Mit der Schneider-Ammann-VWL könnten Migros, Coop, Denner, Aldi und Lidl auch Einheitspreise für die gleichen Produkte festlegen, den Steuerzahler würde das ja nichts kosten…